*Der Film" Empfolen von Kurt und Claudia

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Filmstreifen

Die Wand 

ist eine auf dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer basierende Literaturverfilmung aus dem Jahr 2012. Martina Gedeck spielt in dem österreichisch-deutschen Drama nach dem Drehbuch und unter der Regie von Julian Pölsler die Hauptrolle.

Handlung: Zusammen mit einem befreundeten Paar begibt sich eine Frau auf eine einsame Jagdhütte in den österreichischen Bergen. Als dieses Paar gegen Abend noch ins Dorf geht, legt sich die Frau schlafen und stellt am nächsten Morgen fest, dass die beiden nicht zurückgekehrt sind. Zusammen mit dem Hund Luchs macht sie sich auf die Suche und stößt dabei gegen eine unsichtbare, glatte Wand, die sie nicht durchbrechen kann und hinter der alles menschliche Leben, nicht aber die Natur, wie eingefroren erscheint. Isoliert von der Zivilisation ist die Frau aus der Stadt gezwungen, sich mit ihrer neuen Situation zu arrangieren. Sie wird zur Bäuerin und Jägerin. Eine Kuh und eine Katze laufen ihr zu. Die Kuh bekommt dann noch ein männliches Jungtier; die Katze gebiert ebenfalls ein Junges, welches sie wegen des weißen Fells „Perle“ nennt. Im Sommer zieht sie mit den Tieren auf die Alm. Im zweiten Sommer trifft sie dort auf einen Mann, der den jungen Stier und ihren Hund mit einer Axt tötet. Daraufhin erschießt sie ihn mit einem Jagdgewehr. Im dritten Jahr schreibt die Frau, basierend auf ihren Notizen, auf den Rückseiten von Kalenderblättern und Geschäftsbriefen einen Bericht über ihre Zeit im Wald. Der Film endet, als sie alles Papier in der Hütte vollgeschrieben hat.


Kritiken: „Der österreichische Regisseur Julian Pölsler hat es nun trotzdem versucht und aus dem eigenwilligen Stoff einen eindringlichen Film modelliert, der trotz des ereignisarmen Plots seine innere Spannung von Anfang bis Ende hält. Man wird langsam aber unaufhaltsam hineingezogen in die Abgeschiedenheit dieser Welt, obwohl die Ich-Erzählerin aus dem Off in betont nüchternem Ton von ihrem Schicksal berichtet.“ –  zeit.de

„Pölsler gelingt es in seiner bemerkenswerten Literaturverfilmung, Tiere und Natur ohne Sentimentalität, ohne Kitsch, doch mit größtmöglicher Einfühlung in Szene zu setzen. Da filmt einer mit Achtung, ja Demut vor der Natur [...]. Pölsler nimmt sich Zeit, in die Landschaft zu schauen, Lichtveränderungen, Jahreszeiten wahrzunehmen. [...] Ein wirklicher Glücksfall für seine Arbeit ist dazu die Hauptdarstellerin: Martina Gedeck.“ –  rp-online.de

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Website - Kurt Meier und Claudia Gutzwiller-Bortfeldt